Erfahrungen

In den Auswertungen von PädagogInnen aus aller Welt werden am häufigsten positive Änderungen in Lehrer-Schüler-Beziehungen und in Schüler-Schüler-Beziehungen innerhalb und außerhalb des Klassenraums genannt.

Sie stellen fest, dass Respekt, Fürsorge, Kooperation, Motivation und die Fähigkeit, Konflikte von Gleichaltrigen untereinander zu lösen, zunehmen. Aggressives Verhalten nimmt ab, sobald positive soziale Verhaltensweisen und Respekt anwachsen. LVE hilft den PädagogInnen, eine sichere, fürsorgliche, werteorientierte Atmosphäre für qualifiziertes Lernen zu erschaffen. Hier einige Kommentare dazu:

  • Im Libanon praktizieren SchülerInnen einer Schule die Konfliktlösungsmethode so effektiv, dass sie alle Konflikte untereinander alleine lösen können. Die Lehrerin gewinnt dadurch Zeit fürs Unterrichten.
  • Ein neunjähriger Schüler aus Australien berichtet: „Werte-Unterricht gefällt mir nicht nur, ich genieße ihn richtig. Anfangs war ich absolut dagegen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir dieser Unterricht irgendetwas brachte. Ich lenkte die Mitschüler ab und machte überhaupt nicht mit. Dann nahm ich mir vor, einmal wirklich mitzumachen. Das hat`s gebracht. Seit dieser Stunde kann ich mit allem, worüber wir sprechen, etwas anfangen. Ich entdecke Dinge über mich, von denen ich bis dahin gar nichts wusste. Werte-Unterricht lohnt sich echt.“
  • In Südafrika leiten ehemals gewaltbereite Realschüler jetzt LVE-workshops für ihre MitschülerInnen und wirken friedensstiftend.
  • Aus Thailand berichten 9 von 24 Pädagogen, die Kinder und Jugendliche in Flüchtlingslagern betreuen, dass die Gewaltbereitschaft nach einjähriger Arbeit mit dem LVE-Programm vollkommen verschwunden war. Die anderen LehrerInnen beobachteten eine 80%ige Reduzierung aggressiver Verhaltensweisen.
  • In Vietnam haben PädagogInnen bei ihrer Arbeit mit Straßenkindern eine beträchtliche Abnahme von aggressivem und gefährlichem Verhalten beobachtet. „Sie gehen jetzt vertrauensvoll und freundlich mit den Erwachsenen und ihren Altersgenossen um. Im Unterricht und nach der Schulzeit gibt es kaum Konflikte. Sie spielen gerne Sketche über gefährliche Erwachsene und zeigen dabei, wie man sich vor ihnen schützt. Wenn sie Kinder treffen, die neu auf der Straße sind, unterstützen und beraten sie diese. Sie laden sie ein, ihre LehrerInnen kennen zu lernen undam Unterricht teilzunehmen.“

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